wissersheim-8963 Wissersheim wird urkundlich zuerst 836 genannt. Damals schenkte Ludwig der Fromme seinem Getreuen Hruotbert Güter in Wistrikisheim mit daraufstehenden Gebäuden. Es ist nicht ausgeschlossen, dass sich unter diesen auch eine Kapelle für die Bewohner des Königshofes befunden hat. Pfarrei war Wissersheim schon um 1300, sie gehörte damals zum Dekanat Bergheim. Im 16. Jh. war das Stift Münstereifel Kollator der Pfarrstelle, für die 1583 vorhandene Muttergottesvikarie hatte die Gemeinde zu sorgen. 

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Kapelle zur hl. Märtyrerin Margareta in Dorweiler. Zweischiffiger Bau, Buntsandstein mit römischem Altmaterial und Backstein, eingezogener niedriger Rechteckchor, barocker Westvorbau mit Dachturm aus Holz; nördliches Seitenschiff in gotischer Zeit (?) abgebrochen, 1952-1960 wieder errichtet als Beichtkapelle und Sakristei von Architekt Heinrich Richartz, Düren.

50 Sitz- und 65 Stehplätze.

 

Würdigung: Der Bau markiert sehr deutlich die Mitte des Dorfes und weist auf eine Christliche Bautradition seid der Römerzeit hin.

Literaturhinweis: s. Impressum

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Kapelle St. Antonius Oberbolheim Die Kapelle zum hl. Einsiedler Antonius in Oberbolheim ist in ihrer heutigen Erscheinung aus dem 17. Jh., im Kern aus dem 11. Jh. 1978 wurde sie instandgesetzt nach Plan von Architekt Heinrich Richartz, Düren.

Durch die Erweiterung des Militärflugplatzes Nörvenich wurde die gesamte Ortschaft Oberbolheim umgesiedelt. Nur die Kirche blieb erhalten und liegt heute alleine inmitten eines kleinen Friedhofs.

 

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Kapelle zum hl. Petrus (Titel: "Petrus in Ketten") in Poll

Rechteckige Kapelle mit flachem eingezogenem Chorgeviert (trapezförmig), dreiseitig geschlossen; Langhaus aus Bruchstein und römischem Baumaterial, im Osten aus dem 12. Jh., nach Westen im 15./16. Jh. verlängert, Änderungen im 16. u. 17. Jh., Nordwand ohne Fenster, südlich Sakristeianbau aus 20. Jh.

Die Kirche lag früher am Rand des Dorfes zum freien Feld hin. Durch das Anwachsen des Dorfes ist diese Tradition, die vermutlich auf die römische Vergangenheit zurück geht, ist heute sehr verfälscht. Dennoch zählt sie zu den beeindruckenden sehr frühen Dorfkirchen.

Literaturhinweis: s. Impressum